Das Leben findet Dich

Im Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ schreibt Benjamin seiner Tochter:

… nach meiner Meinung ist es nie zu spät, der zu sein, der man sein will.

… Es gibt keine zeitliche Begrenzung.

… Fang damit an, wann du willst.

… Du kannst dich ändern oder so bleiben, wie du bist.

… Es gibt keine Regeln.

… Du kannst das Beste daraus machen oder das Schlechteste.

Ich stelle fest, dass ich viele Träume und Ziele besitze, die ich bisher nicht erfüllt habe. Ich führe ein Leben, in dem vieles immer gleich nach gleichen Regeln abläuft. Es ist wohl das, was man Alltag nennt. Und ich stelle fest, dass es eine Menge Energie kostet, einen dieser Träume in die Tat umzusetzen. Und meist, bzw. bisher meist, war es so, dass es nicht gereicht hat, den Alltag zu verändern.

Wie viele Menschen haben irgendwelche Träume, die sie nicht verwirklichen können, die sie dennoch in sich tragen und letztlich enttäuscht sind, diese nicht gelebt zu haben? Wo sind unsere Möglichkeiten? Wieso gehen wir nicht offenen Herzens auf diese Ziele zu, sondern verkapseln sie tief in uns und irgendwann trauern wir nur noch darum?

Veränderung kostet Energie, viel Energie. Die Sicherheit unseres Alltags hat uns fest im Griff. Fest in einer Umklammerung, die wir selbst angelegt haben. Niemand hindert uns, unsere Träume zu verwirklichen, ausser wir selbst. Und niemand gibt uns anfangs eine zeitliche Begrenzung, ausser wir selbst. Es ist wirklich nie zu spät, etwas zu ändern.

Leider fehlt uns oft der Mut. Wir sind wie Schafe in einer Herde. Die Herde gibt uns Sicherheit. Alles läuft in bekannten Wegen und wir können uns in Sicherheit wiegen. Diese Sicherheit fängt uns aber gleichzeitig ein. Die Unsicherheit kennen wir nicht mehr. Sie ist uns unangenehm und wir meiden sie. Wir wollen uns in Sicherheit verändern. Ohne jede Enttäuschung und ohne Rückschlag leben.

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