Ziele finden, setzen und erreichen

in 7 Schritten alle deine Ziele auf einem natürlichen Weg erreichen

Um im Leben voran zu kommen sind Ziele wichtige Hilfsmittel.
Sie definieren, in welche Richtung man sich entwickeln möchte und damit, wie das zukünftige Leben aussehen soll.

Doch die meisten Ziele werden nie erreicht.
Ein Beispiel dafür sind die Neujahrsvorsätze. Jedes Jahr aufs neue machen sich die Menschen vor Neujahr Gedanken, was sie in ihrem Leben ändern möchten, aber schon nach einer Woche im neuen Jahr wurden fast alle diese Ziele wieder fallen gelassen.

Dabei gibt es dann eine Menge von Gründen, oder wie ich es nenne: Ausreden, weshalb man persönlich am Scheitern nicht Schuld ist.
“Es ist einfach der falsche Zeitpunkt gewesen.”, “Meine Freunde haben mich nicht genügend unterstützt” oder “Ich habe mein bestes gegeben, aber es hat trotzdem nicht geklappt.”.

Wer ein Ziel wirklich erreichen will, der wird und kann nicht scheitern!

Es handelt sich bei diesen Argumenten nur um Ausreden, weil sie nicht der wahre, tieferliegende Ursache des Scheiterns sind, sondern lediglich vorgeschobene Gründe, die kurzfristig angenehmer als die eigentliche Ursache zu ertragen sind.

Die eigentliche Ursache – akzeptiere es, oder nicht – ist:
Es gibt Aspekte in deiner Persönlichkeit, die dieses Ziel nicht erreichen wollen!

Die konkreten Ziele und Wünsche, die wir in unseren Leben haben, formen wir mit unserem Bewusstsein auf Grund von Motivationen, die aus dem Unterbewusstsein stammen.
Bei dieser bewussten Formung entstehen Konflikte zwischen dem Ziel und unbewussten Glaubenssätzen. Deshalb ist es wichtig, das Unterbewusstsein mit in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
Es gibt mehrere Schritte, die dabei helfen das Ziel vernünftig anzugehen und diesen Aspekt dabei besonders berücksichtigen.
Darauf gehe ich gleich näher ein.

Zuerst möchte ich die Aussage der Überschrift dieses Abschnitts näher erläutern: Wer ein Ziel wirklich erreichen will, der wird und kann nicht scheitern.
Die Erfahrung lehrt dir vielleicht etwas anderes: es gibt einige Ziele, die ich erreichen wollte, aber nie erreicht habe.
Wie ist das in Einklang zu bringen?

Auf dem Weg zu Zielen (die so herausfordernd sind, dass man sich über sie Gedanken machen muss), gibt es fast immer Zeitpunkte an denen es so aussieht, als ob man versagt hätte.
Doch in Wirklichkeit ist man in diesem Moment dem Ziel näher gekommen, da man feststellt, was nicht funktioniert und damit, was man in Zukunft besser machen wird.

Jetzt ist es an der Zeit ggf. eine Kurskorrektur vorzunehmen und neue Kraft und Motivation zu schöpfen.
Es ist völlig natürlich, dass man immer wieder vom Weg abkommt, aber das ist kein Grund das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Sollte sich herausstellen, dass der Weg auf dem du dich befindest in die falsche Richtung führt, denn gewinnst du dabei die Erkenntnis, dass du auf eine andere Art und Weise zum Ziel gelangen wirst.
Also bist du, auch wenn es zuerst nicht so aussieht, dem Ziel näher gekommen.

Nur wer aufgibt, wird nicht ankommen.
Das gilt für alle Ziele!

Am Wegrand wirst du häufig noch andere Menschen stehen oder sitzen sehen, die auf dem gleichen Weg gehen oder in eine andere Richtung unterwegs sind. Manche werden dir helfen, einige werden aber auch nur versuchen dich zu entmutigen.
Sei darauf gefasst und lasse dich nicht von ihnen beirren. Es sind jene, die selbst aufgegeben haben und dir den Triumph nicht gönnen.

Um den Weg zum Ziel leichter zu gestalten oder vielleicht auch erst möglich zu machen, habe ich im Folgenden sieben Punkte zusammengefasst.
Wer diese Punkte verinnerlicht, dessen Leben wird wesentlich erfolgreicher und glücklicher verlaufen.
Nutze sie und dein Unterbewusstsein wird sich mit dir auf die Reise begeben, anstatt dir Steine in den Weg zu legen oder in eine andere Richtung zu weisen.

 

7 Schritte zum Ziel
  1. Das Ziel korrekt formulieren
    Wie die Überschrift schon andeutet: Hierbei handelt es sich um Formalitäten. Daran sollte man es nun wirklich nicht scheitern lassen.

     

    • ist das Ziel positiv, eindeutig und im Indikativ (nicht im Konjunktiv) formuliert?
    • ist das Ziel überprüfbar? (konkreter Zeitpunkt, …)

    Warum man diese Anforderungen einhalten sollte ist meiner Meinung nach einleuchtend und es würde den Rahmen sprengen auf jeden einzelnen Punkt noch einmal extra einzugehen (Ggf. per Mail oder Kommentar nachfragen).

    Zu diesem Zeitpunkt legen wir fest: ich habe ein Ziel und werde es erreichen.
    Es ist immer hilfreich das Ziel auch aufzuschreiben – mit Stift und Papier. Dadurch wird noch einmal offensichtlicher, dass man es ernst meint. Etliche Gedanken gehen am Tag durch den Kopf, deshalb solltest du einem wichtigen Ziel auch mehr Zeit und Beachtung widmen, als der Frage, was der Belag auf deinem Frühstücks-Butterbrot sein soll. Sonst wird dein Unterbewusstsein das Ziel nur als einen weiteren Gedanken unter vielen ansehen und das willst du nicht, denn es ist mehr.

    Als sehr praktisch hat sich erwiesen, dass du für ein Ziel ein eigenes kleines Tagebuch führst.
    Auf den ersten Seiten stehen dein Ziel und die weiteren Notizen, die du im laufe dieser 7 Schritte noch machen wirst.
    Danach folgen dann Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Ziel, Fortschritte, neue Einsichten, Schwierigkeiten und Erfolge.

    Ich halte die Verwaltung von Zielen auf dem Computer nicht für effektiv, denn es flimmern tausende von Informationen am Tag über den Bildschirm und da kann dem Ziel nicht die Beachtung geschenkt werden, die es benötigt.
    Trotzdem kann man sich am PC ein paar Hilfen einrichten, gerade wenn man viel Zeit daran verbringt.
    Ich persönlich nutze die kleine Freeware „Easynote“, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann, um meine kurzfristigen Ziele auf meinem Desktop direkt nach dem hochfahren anzeigen zu lassen.
    Eine weitere Möglichkeit ist es, das Ziel als Bildschirmschonertext anzeigen zu lassen.

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  2. Ist das formulierte Ziel das, was du wirklich willst?
    Oder hat es das Ziel nur in einer abgeschwächten Form aufs Papier gebracht?
    Einerseits soll das Ziel natürlich realistisch sein, das bezieht sich aber fast ausschließlich auf den zeitlichen Aspekt.
    Du möchtest Millionär werden, aber auf deinem Blatt stehen nur 10000 Euro? Vielleicht weil ein Freund gelacht hat, als du ihm diesen Traum vorgestellt hat?
    Lass dich in deiner Zielsetzung nicht von anderen beeinflussen, denn die einzige Möglichkeit zu Scheitern ist, dass du dich demotivieren lässt und aufgibst. Lass dich nicht davon aufhalten, dass andere nicht an dich glauben.

     

    Das Ziel steht und fällt mit DEINEM Glaube daran!
    DU hast dieses Ziel und bist niemandem darüber Rechenschaft schuldig. DU wirst es erreichen, weil dir dieser Wunsch sehr wichtig ist und du dich nicht demotivieren lässt.

    Dein Unterbewusstsein wird dich nur unterstützen, wenn dein Ziel auch sein Ziel ist und das ist es nur, wenn du deinen wahren Wunsch zu deinem Ziel machst.
    Also steh dazu und setze es als dein Ziel, dann wirst du es noch viel leichter erreichen, auch wenn es eventuell abstrakt gesehen schwieriger zu Erreichen ist.

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  3. Die Konsequenzen des Ziels bewusst machen
    Um dein Unterbewusstsein weiter zu motivieren solltest du bei jedem Ziel zwei weitere Gedanken verfolgen.
    Erstens: Welche positive Folgen hat es, wenn du das Ziel erreichst.
    und
    Zweitens: Welche negativen Folgen hat es, wenn du das Ziel nicht erreichst.

     

    Stell dir vor, was geschehen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast?
    Wie sieht die Welt nun anders für dich aus, wie fühlst du dich nun und was hat sich verändert.
    Wie reagieren andere Personen nun auf dich?
    Genieße den Erfolg.

    Genauso wichtig wie das visualisieren des Triumphs ist es, dir auch die Konsequenzen eines Fehlschlags bewusst zu machen.
    Was geschieht, wenn du dein Ziel nicht erreichst?
    Wie fühlst du dich nun? Was war der Grund, weshalb du dein Ziel nicht erreicht hast?

    Diese „Übungen“ sind keine einmaligen Aktionen bei der Bildung des Ziels. Du solltest sie immer wieder auf dem Weg zu deinem Ziel in Erinnerung rufen, neu durchleben und neu erzeugen.

    Dokumentiere deine Erkenntnisse in deinem Ziel-Tagebuch.
    Dabei kannst du auch aufschreiben, warum die visualisierten Gründe des Scheiterns in der Realität nicht zutreffend sind.

    Die Konsequenzen vollständig zu erfassen ist noch aus einem anderen Grund wichtig.
    Jedes positive Ziel hat auch negative Seiten, die man bedenken sollte.
    Vielleicht trägst du nach dem Erreichen mehr Verantwortung oder andere Menschen sind neidisch auf dich.

    Wenn es das Ziel trotz dieser Nachteile noch Wert ist, erreicht zu werden, dann akzeptiere diese negativen Folgen als Teil des Ziels.
    Es ist nicht schlimm, da dir die positiven Aspekte des Ziels vielfach wichtiger sind und die Nachteile wett machen.

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  4. Warum willst du das Ziel erreichen?
    Schreib auf, warum du genau dieses Ziel erreichen möchtest.
    Was ist der tieferliegende Wunsch, der dahinter liegt, den du befriedigen möchtest?
    Warum gibst du diesem Ziel Vorzug gegenüber anderen Zielen?

     

    Hierbei besteht noch einmal die Möglichkeit, dass du feststellst, dass dein formuliertes Ziel nicht deinem inneren Wunsch entspricht.
    In diesem Fall solltest du deinem Wunsch folgen und das andere, wichtigere Ziel zuerst bearbeiten.

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  5. Wie soll das Ziel erreicht werden?
    Leider wird dieser Punkt nur selten beachtet, obwohl er sehr wichtig ist.

     

    Was genau willst du tun, um dein Ziel zu erreichen? Welche Schritte sind nötig? Brauchst du die Unterstützung von Anderen, oder kannst du das Ziel alleine erreichen?

    Plane die einzelnen Schritte zu deinem Ziel und fange mit dem ersten Schritt noch heute an.
    Die Zukunft kann nur in der Gegenwart geschaffen werden, das sollte dir bewusst sein. Sonst wird das Ziel für immer in der Zukunft bleiben.

    Erstelle eine Checkliste, die du der Reihe nach abhaken kannst und an dessen Ende dein Ziel erreicht ist.

    Mir ist bewusst, dass der Weg zum Ziel oft noch gar nicht von Anfang an ersichtlich ist. Doch darum geht es auch nicht.

    Welche Schritte willst du unternehmen, die dich dem Ziel näher bringen?
    Wo ist der Platz in deinem Leben, wann ist die Zeit, in der du für dein Ziel arbeitest?

    Was heißt für dich „an deinem Ziel arbeiten“?

    Das sind die Dinge, die du konkret aufschreiben kannst und willst.

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  6. sich Motivieren
    Dieser Punkt ist so komplex, dass ich ihn in einem eigenen Text beschreiben werde.
    Du weißt inzwischen, was genau dein Ziel ist, warum du es erreichen willst, wie du es erreichen willst und wann du es erreichen willst.
    Diese Punkte für sich sorgen schon dafür, dass du und dein Unterbewusstsein dem Ziel schon ein ganzes Stück näher sind.

     

    Wann immer du an dem Fortschritt zu deinem Ziel arbeitest solltest du einen Grundsatz befolgen:

    Motivieren statt Disziplinieren

    Erschaffe und erlebe die Emotionen, die dich zu deinem Ziel vorantreiben!
    Dann wird alles in einem ganz natürlichen Fluss ablaufen und Spaß machen 🙂

    Versuche nicht krampfhaft weiter zu kommen, denn wenn das der Fall ist, dann ist es der falsche Weg!
    Finde den Weg, der bergab zu deinem Ziel führt und nur ab und zu ein Stückchen Steigung beinhaltet.

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  7. Handeln!
    Wenn du alle Schritte bis hierher befolgt hast, dann ist das Handeln die natürliche Konsequenz.
    Es gibt nichts, was dich daran hindern will oder kann dein Ziel zu erreichen.

     

    Dein Unterbewusstsein ist auf deiner Seite, die Meinung von Anderen zu deinem Ziel ist dir egal, weil es dein Ziel ist, das dich glücklich machen wird.
    Wer das nicht akzeptieren möchte, den solltest du zurecht weisen, denn niemand hat das Recht deinem Glück im Weg zu stehen.

An dieser Stelle möchte ich dir nun viel Spaß bei der Umsetzung deiner Ziele wünschen.
Ich weiß, dass du all das erreichen kannst, was du dir wünschst, hoffentlich weißt du es auch!
Sollte es Probleme geben, dann komm am besten einfach noch einmal hierher zurück, um neue Kraft zu schöpfen und zu schauen, welcher Schritt dir noch fehlt.

Gastbeitrag von Frankie, DDD