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Ich bin der Star

  • Ich fühl mich gut, mache was mir gut tut und stelle mir vor, dass ich der Star in meinem eigenen Film bin. Der Film läuft jeden Tag, 24 Stunden lang. Ich bin Regisseur und Hauptdarsteller.
     
  • Ich bin in der Einkaufspassage unterwegs? Gut. Das ist MEINE Straße. Ja genau, sie gehört mir. Die Geschäfte gehören mir, der Brunnen gehört mir, diese vollgesiffte Bank da vorne gehört auch mir.
     
  • Hab ich den roten Teppich gesehen? Genau, über den laufe ich. Ich laufe immer nur auf dem roten Teppich. Ich entscheide, wer zu mir kommen darf. Meine Aura erfüllt alles in einem Kreis von 20 Metern um mich herum. Ich schreite über den roten Teppich. Ich kann jeden in diesem Bereich ansprechen, jeder wird mir gerne zuhören, jeder wird mich gerne kennenlernen wollen.
     
  • Ja, so ist das! Es ist meine Realität und ich bestimme sie.Ich schaffe es immer, eine Frau nach 2 Minuten des Kennenlernens flachzulegen! Ich habe eine derart starke Aura, ich wirke so dermaßen anziehend, dass es einfach so dazu kommt.
     
  • Ich bin im Club? Schön, dass ich mal vorbeischaue, denn das ist MEIN CLUB ! Der DJ spielt meine Musik und die Bar wartet auf meine Bestellung. Die Tanzfläche erbebt, wenn ich sie betrete und die Leute sind alle nur drin, weil ich den Türstehern gesagt habe, dass die sie reinlassen sollen.

(Verfasser unbekannt)

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 WIE DU DICH SELBER LIEBEN KANNST

 1)      Höre auf mit der Kritik an Dir. Kritik ändert gar nichts. Weigere dich, dich zu kritisieren. Akzeptiere dich genauso, wie du bist. Jeder verändert sich. Wenn du dich kritisierst, sind die Veränderungen negativ. Wenn du dich anerkennst, sind die Veränderungen positiv.

2)      Jage dir nicht selbst Angst ein. Höre auf, dich mit deinen eigenen Gedanken zu terrorisieren. Das ist eine furchtbare Art zu leben. Finde ein Gedankenbild/eine Vorstellung, die dir gefällt und schalte von dem Angstgedanken auf den positiven Gedanken um.

3)      Sei sanft, freundlich und geduldig. Gehe sanft mit dir um. Sei freundlich zu dir. Habe Geduld mit dir, während du eine neue Denkweise lernst. Behandle dich wie jemanden, den du wirklich liebst.

4)      Sei nett zu deinen Gedanken. Selbsthaß ist nur Haß deiner eigenen Gedanken. Hasse dich nicht dafür, daß du die Gedanken hast. Ändere deine Gedanken auf sanfte Weise.

5)      Lobe dich selbst, Kritik zerbricht den inneren Geist. Lob baut ihn auf. Lobe dich, so oft es dir möglich ist. Sage dir bei jeder Kleinigkeit, wie gut du alles machst.

6)      Unterstütze dich selbst. Finde Wege, dich selbst zu unterstützen. Suche mit Freunden Kontakt und lass sie dir helfen. Es ist ein Zeichen von Stärke, um Hilfe zu bitten, wenn sie nötig ist.

7)      Gehe du mit deinen negativen Eigenschaften liebevoll um. Anerkenne, daß du sie entwickelt hast, um ein Bedürfnis zu stillen. Nun findest du neue, positive Wege, um diese Bedürfnisse zu decken. Also lasse deine alten negativen Muster liebevoll los.

8)      Achte auf deinen Körper. Bringe etwas über gesunde Ernährung in Erfahrung. Welche Art von Nahrung braucht dein Körper, um optimale Energie und Vitalität zu haben? Bringe etwas über sportliche Aktivitäten in Erfahrung. Welcher Sport würde dir gefallen? Hege und pflege und achte den Tempel, in dem du lebst.

9)      Spiegelarbeit: Schaue dir oft in die Augen. Drücke die wachsende Liebe für dich aus. Schaue in den Spiegel, wenn du dir vergibst. Schaue in den Spiegel und rede mit deinen Eltern. Vergib auch ihnen. Sage zumindest einmal täglich: „Ich liebe dich. Ich liebe dich wirklich.“

10)     Liebe dich. Beginne jetzt gleich. Tu dein Bestes.

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Allgemeine Kommunikatonstipps

Folgende Empfehlungen erleichtern gute Gespräche:

1.    Sprechen ist besser als Schweigen , das deinen Phantasien freien Lauf lässt, oft einem Entzug von Zuwendung gleicht und Missverständnisse fördert. Sprache ist uneindeutig (Siehe die „Teelöffelchenspiele“ der Kinder: Schloss, Kerze usw. Die Lautfolge „Die Krankenschwestern“ ist identisch mit „die kranken Schwestern“). Der gleiche Begriff kann von zwei Menschen unterschiedlich verstanden und bewertet werden. Er kann völlig unterschiedliche Assoziationen und gedankliche Vorstellungen auslösen (z.B. Hund als Spielgefährte oder als Gefahr). Sprechen verbindet eher, als dass es trennt. Zeige Dich, wie Du bist. Propagiere, statt zu verheimlichen (z.B. „Während ich das sage, bin ich ganz aufgeregt.“). Spare so viel Energie, weil Du Dich künftig nicht mehr tarnen musst. Erwarte nicht vom anderen, dass er Deine Gedanken liest („Wenn Du mich wirklich kennen würdest, hättest Du bemerkt...“).

2.    Entwickle eine „Kultur des Streitens “, bei der man auch Gefühle zeigen darf. Interpretiere Konflikte als Chance, von anderen Rückmeldungen und Anstöße zu erhalten, sich gegenseitig zu befruchten und zu inspirieren. Das Negative an Konflikten ist selten der Konflikt selbst, sondern eher die Art der Austragung (Siegen oder Verlieren, „Schuldige“ entlarven).

3.    Beschreibe, statt zu bewerten oder zu etikettieren . Verzichte unbedingt darauf, andere abzuwerten, zu bezichtigen (anzuklagen, anzugreifen, Fehler nachzuweisen) oder ihr Verhalten zu interpretieren (entmündigendes Gedankenlesen : „Ich weiß, was mit Dir los ist“ „Das sagst Du nur, weil...“). Hinterfrage Unterstellungen anderer (Beispiel: „Wenn Du wüsstest, wie sehr mir das weh tut...“ Frage: „Woran erkennst Du, dass ich das nicht weiß?“). Behandle die Dir Nahestehenden mit mindestens genau so viel Respekt wie einen Unbekannten.

4.     Spreche möglichst von Dir selbst. Sende „Ich-Botschaften“. Vorsicht: Der Satz „Ich finde, dass Du mich bloß stellst“ ist und bleibt ein Angriff. Beschreibe, was das Verhalten anderer bei Dir auslöst („Es tut mir weh, wenn Du...“). Spreche über Gefühle und nicht über Bewertungen. Sofern Du unbedingt den anderen beschreiben willst, beschränke Dich darauf, dessen Verhalten und nicht seine ganze Persönlichkeit zu beschreiben (Beispiel: „Du tust gerade...“ statt „Du bist rücksichtslos, unfähig, unmusikalisch...“). Damit dringst Du nicht in den anderen ein (sog. Kolonialisieren) und lässt ihm Raum zu weiterer Entwicklung. Du stülpst ihm keine Eigenschaften über, die meist nach etwas Unveränderlichem klingen. Stärke lieber den anderen, statt ihn zu überwältigen. Mache ehrliche(!) Komplimente. Auch die „Wir-Sprache “ ist übergriffig und unehrlich (Arzt zur Patientin: „Wir legen uns jetzt ins Bett.“).

5.    Offenbare die Interessen, die Du verfolgst, und bespreche, inwieweit diese mit den Interessen des Partners vereinbar sind.

6.    Verzichte auf Verallgemeinerungen, die meistens sowieso nicht stimmen
(„Immer tust Du...“ „Nie machst Du...“ „Keiner will mich...“).

7.    Statt einen anderen zu kritisieren, kannst Du das gleiche Anliegen sehr viel erfolgreicher durch einen Wunsch ausdrücken (ungünstiger: fordern) . Äußere Deine Bedürfnisse klar („Ich habe Lust zu...“). Das ist ehrlicher und konstruktiver als die Verkleidung in eine Frage („Kannst Du...“). Äußere erst den Wunsch und dann die Begründung.

8.    Achte darauf, dass jede Botschaft an einen anderen mindestens immer eine Sachebene  und eine Beziehungsebene  bzw. -aussage enthält (teilweise auch einen Appell an den anderen und eine Mitteilung über das eigene Befinden). Probleme entstehen besonders gerne dann, wenn die Gesprächspartner auf unterschiedlichen Kanälen senden. Das gilt speziell auch für emotionale Botschaften, denn Menschen wollen auch in ihren Gefühlen „verstanden“ werden. Falscher Trost verletzt oft mehr, als er hilft („Das tut doch nicht weh“, „Ich kaufe Dir einen neuen Luftballon“). Weitere Konsequenzen: Alles, was ein Patient in der Therapiestunde sagt, lässt sich immer auch als Aussage über die therapeutische Beziehung werten („Fraktaltheorie“), möglicherweise aber auch als Botschaft über einen Abwesenden (Unbekannten). Wenn Dir unklar ist, was der andere Dir durch eine Geschichte mitteilen will (auf welcher Kommunikationsebene er sich bewegt), führt oft folgende Frage zum Punkt: „Was willst Du mir damit sagen?“

9.    Beziehe ein „nein“ Deines Gesprächspartners auf die Sache und interpretiere es nicht als Ablehnung Dein gesamten Person. Rechne nicht mit Vergangenem auf, sondern bemühe Dich um konstruktive Zukunftslösungen.

10.   Wähle eine lebendige Sprache, mit bildhaften Begriffen (Beispielen) und dynamischen Tätigkeitswörtern (Manches Bild sagt mehr als viele Worte). Verzichte auf abstrakte Begriffe. Kommuniziere gehirngerecht, indem Du beide Gehirnhäften ansprichst (Verstand und Gefühl). Unterstreiche Deine Worte durch passende lebendige Gesten.

11.   Es ist hilfreich, zwischendurch immer wieder zusammenzufassen, was man glaubt, vom anderen verstanden oder nonverbal (in Körperhaltung, Gesichtsausdruck oder Atmung) wahrgenommen (gefühlt) zu haben (Feedback). Beispiel: „Es scheint schwer für Dich zu sein“ (falls der andere in sich zusammengesunken sitzt). "Wenn Du es wünschst, werde ich Dir solche Rückmeldungen auch während unserer Gespräche immer wieder geben." Die Aussage „Das habe ich verstanden“ bedeutet möglicherweise nur, dass Dein Gesprächspartner jetzt dicht macht. Sein inneres Bild vom Gesprächsthema ist so weit fertig, dass der Betreffende glaubt, keine weiteren Informationen mehr zu benötigen. Nichts garantiert Dir aber, dass dieses Bild mir Deinem Bild übereinstimmt. Auf der Informationsgrundlage folgender drei Stichwörter „Urlaub, Italien, Sport“ wird jeder Mensch ein völlig anderes Bild konstruieren, wobei "Informationslücken“ immer mit eigenen Erfahrungen gefüllt werden. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man Argumente nur oft genug und möglichst kraftvoll vortragen muss, damit sie Wirkung entfalten („Pseudo-Magie“).

12.Beschränke Dich pro „Sendeeinheit“ auf ein Thema. Fasse Dich kurz, sonst hört der andere nicht mehr zu. Argumente und Gedanken haben nur dann eine Chance, wenn sie beim anderen auch „landen“. Manchen Menschen reicht es aber auch, ihre Meinung einfach nur loszuwerden. Je überzeugter der andere ist, um so weniger gut wird er zuhören und seine Entgegnung bereits vorbereiten, während Du noch sprichst.

13.Verzichte auf Zweideutigkeit und gemischte Botschaften, drücke Dich lieber präzise aus (Nicht: „Bring mir das Auto zu einer vernünftigen Zeit zurück“).

14.Verzichte auf Killerphrasen  („Was Du wirklich meinst,...“ „Du solltest...“ „Mach doch einfach mal“ „Das ist mir zu primitiv“ „Du hältst mich wohl für blöd“ „Bist Du überhaupt dabei gewesen?“ „Das kannst Du gar nicht beurteilen“ „Das ist doch bloß graue Theorie“ „Willst Du mich nicht verstehen oder kannst Du mich nicht verstehen?“ „Das kann doch nicht Dein Ernst sein“ „Das habe ich alles schon hundertmal gehört“ „So kann man die Frage nicht stellen“ „Dafür gibt es doch Experten.“ „Welcher Traumtänzer hat denn das gesagt?“ „Dafür sollten wir lieber einen Ausschuss einsetzen.“ „Bekanntlich ist es so, dass...“ „Was sollen denn die anderen denken?“ „Die jetzige Situation erfordert...“ „Das gehört doch gar nicht hierher.“ „Ich habe das immer so gemacht.“ „Das haben wir schon einmal ausprobiert.“ „Das bringt doch nichts.“ „Das ist alles schon einmal da gewesen.“ „Wer soll das nun wieder machen?“ „Das interessiert sowieso keinen Menschen?“ „Damit kann doch keiner umgehen.“ usw.).

15.   Verbinde zwei Sätze lieber durch „und“ als durch „aber“. Letzteres lässt nur darauf rückschließen, dass zwei Seelen in Deiner Brust miteinander kämpfen. "Und" erweitert den Blickwinkel, „aber“ verengt ihn.

16.   Zeige durch Fragen Dein Interesse. Benutze Fragen nicht dazu, um von Dir selbst abzulenken bzw. andere für Dich antworten zu lassen. Lade bei der Kontaktaufnahme Dein Gegenüber lieber durch Ich-Aussagen als durch Fragen zum Gespräch ein. Orientiere Dich an den „sokratischen Filtern“: Ist es wahr, wichtig und nützlich?

17.   In unserer Kultur ist es eher vorteilhaft, sich direkt auszudrücken. Indirekte Aussagen („Es ist kalt“ als Aufforderungen an andere, das Fenster zu schließen), sind z.B. in asiatischen Ländern verbreitet. Indirektheit  erleichtert (scheinbar) den Beteiligten das Gesicht zu wahren, gleich ob man den verpackten Wünschen und Aufforderungen folgt oder nicht („Widerstand“ bzw. „Unterwerfung“ werden nicht offensichtlich). In Madagaskar soll Indirektheit sogar als hohe Kunst und Direktheit  eher als plump gelten.

18.   Verzichte auf Tilgungen  (siehe oben) und Nominalisierungen. Bei Tilgungen lässt ein Satz wichtige Informationen aus (z.B. „Das ist offensichtlich...“ Frage: Für wen? „Ich muss das machen.“ Frage: Wer zwingt Dich und was passiert, wenn Du es nicht tust?). Drücke Dich möglichst genau aus (Statt „Er hat mich verletzt“ besser „Er hat mich gegen das Schienbein getreten.“)

19.   Vermeide Nominalisierungen . Nominalisierungen sind Hauptwörter, die aus Tätigkeitswörtern gebildet wurden (z.B. Beziehung, Versagen, Hoffnung). Wer sich mit Hilfe von Nominalisierungen ausdrückt, vertuscht damit leicht, dass es sich im Grunde um menschlich beeinflussbare Tätigkeiten handelt. Nominalisierungen klingen so, als handele es sich um abgeschlossene und der eigenen Kontrolle entzogene Ereignisse. Wer so spricht, fühlt sich schnell in einer Sackgasse. Indem man die Nominalisierung in ein Tätigkeitswort umformt, verdeutlicht man sich und anderen, dass es um einen veränderbaren Prozess geht (Beispiel: „Ich bekomme keine Zuwendung.“ Lösung: „Ich möchte, dass sich X mir zuwendet.“).

20.   Hinterfrage Verzerrungen. Darunter versteht man die Annahme mancher Menschen, sie könnten nur in einer ganz bestimmten Weise reagieren („Mein Mann macht mich nervös.“ „Du langweilst mich“). Du schiebst damit die Verantwortung für Dein Erleben anderen zu. Durch entsprechende Rückfragen lässt sich dieses Kommunikationsproblem entschärfen („Wärst Du nicht nervös, wenn Dein Mann nicht da wäre?“ „Bist Du immer nervös, wenn er da ist?).

21.   Vermeide „Stimm-Sünden“: Spreche nicht zu laut, zu leise, zu hoch, zu schrill, zu monoton. Vermeide Näseln, Nuscheln, abgehacktes oder gedehntes Sprechen.

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